Glühlampe, Glühbirne, Erfindung der Glühbirne

VON DER ERFINDUNG DER GLÜHLAMPE – und wer es wirklich war

DIE GLÜHBIRNE

Was würden wir wohl heute ohne künstliche Beleuchtung machen? Wahrscheinlich im Dunkeln tappen – wortwörtlich. Das künstliche Licht ist überall, es umgibt uns Tag und vor allem Nacht. Wir knipsen es einfach an, ohne uns groß Gedanken zu machen. Dank der Erfindung der Glühlampe, oder auch Glühbirne müssen wir das ja auch zum Glück nicht mehr!

ABER WER HAT´S ERFUNDEN?

Nicht die Schweizer! Wenn man heute so umher fragt, sagt die Mehrheit der Leute wohl: „Klar! Edison war´s!“ Im Grunde ist das aber nicht ganz korrekt. Edison und seiner Firma General Electric haben wir zu verdanken, dass wir alle diese Erfindung nutzen können. Denn dieser entwickelt die bestehende Technologie der Glühlampe so weiter, dass sie kommerziell und nutzbar für alle wird.

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DOCH WAS GESCHAH VORHER?

Bereits 1802 legte der englische Chemiker Sir Humphry Davy den ersten Grundstein für die moderne Glühbirne. Er stellte zwei Kohlefäden miteinander in Verbindung und stellte somit die erste Bogenlampe her.
1820 nutzte Warren de la Rue Davy´s Erkenntnisse und setzte Platindrähte unter einer Glaskuppel ein. Es funktionierte, doch diese Glühlampe war durch den Einsatz des Platins viel zu teuer für den Allgemein-Gebrauch.

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Sir Humphry Davy – Warren de la Rue – James Prescott Joule

So ging die Suche weiter und schließlich war es James Prescott Joule, der zum ersten Mal mit elektrischem Strom und Widerständen zu einem Ergebnis kam. Fließt Strom durch einen Leiter mit hohem Widerstand, erzeugt er Wärme-Energie und auch Lichtemission.
Nach diesem Durchbruch galt es nun, einen vor allem kostengünstigen Werkstoff zu finden, der lange hält und vor allem praktisch in einer Glühlampe einsetzbar ist.

1840 konnte Joseph Wilson Swan, ein englischer Arzt und Chemiker, die erste praktische und allgemein nutzbare Glühbirne vorlegen. Mit einem karbonisierten Papierleiter in einem Teil-Vakuum. Diese ließ er sich 1860 als erster patentieren.
Die Stolpersteine hießen aber weiterhin: viel Wärme, wenig Licht und kurze Lebensdauer.

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Und hier kommt nun Thomas Alva Edison ins Spiel. 1880 nutzt er die vorangegangenen Erkenntnisse und baut die erste Glühbirne mithilfe eines japanischen Bambusfadens. Diese hält bereits 1200 Stunden und bringt das elektrische Licht tatsächlich in das Leben der „normalen“ Bürger. Darin liegt wohl die Ursache, dass Edison als der „Vater der Glühlampe“ gilt.

1906 schließlich, ließ Edison sich mit General Electric die erste Technik mit dem Wolframfaden patentieren, die sich bewährt und uns so lange begleitet hat!

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Und die Entwicklung steht ja nicht still, Veränderungen und Verbesserungen gab und gibt es auch weiterhin. 1991 gelang Philips die Erfindung einer Glühlampe, die auf dem Prinzip magnetischer Induktion basiert und erstaunliche 60.000 Stunden Lebensdauer aufweist.

Die Geschichte der Erfindung der modernen LED ist genauso spannend und vielseitig.
Diese erzählt WATT´son uns im nächsten Beitrag.

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